13.02.26 –
Wir Grünen stehen dafür, dass wir bei der Innenstadtbebauung immer auch das
Thema Klimaneutralität und -resilienz mitdenken. Die Begrünung von
Flachdächern muss eine generelle Vorgabe werden, ebenso die
Fassadenbegrünung. Wir müssen auch von einer maximalen Verdichtung
wegkommen und bei Bauprojekten in der Innenstadt Grünflächen und begrünte
Innenhöfe fordern. Dies verbessert nicht nur das Kleinstadtklima, sondern auch die
Aufenthaltsqualität. Auf städtischem Grund ist zu prüfen, wo wir Bäume pflanzen
und entsiegeln können. Dabei sollen wieder vermehrt heimische/standortgerechte
Großbäume gewählt werden (damit kriegt die Stadt sog. Ökopunkte), die eine
stärkere klimatische Wirkung haben und aus Sicht des Artenschutzes wertvoller sind.
Wir müssen versiegelte Flächen stellenweise aufbrechen und grüne Oasen in
der Innenstadt schaffen, sonst haben wir der künftigen Klimaerwärmung nichts
entgegenzusetzen. Innerstädtische Bebauung muss energetische und klimaresiliente
Vorgaben erfüllen und dabei familienfreundlich gestaltet sein. Straßen, Geh- und
Radwege liegen in der Verantwortung der Kommune. Für Radfahrer ist die Situation
in der Innenstadt jedoch unzureichend – wie eine Bürgerin treffend formulierte:
„Sobald man in die Innenstadt kommt, lösen sich Radfahrer in Luft auf.“ Die
Innenstadt benötigt ein Gestaltungs- und Entwicklungskonzept, das nicht nur auf
Rendite abzielt!
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Ein Krisenaktionsplan für spürbare Entlastung und langfristige Resilienz. Von Katharina Dröge und Franziska Brantner.